Samstag, Oktober 29, 2005

Die Ewig-Gestrigen

man kennt das ja aus der springer-presse und all ihren kopien. wenn der standort d noch gerettet werden soll, schlagen die immer niedrigere steuern für unternehmer, spitzenverdiener und multinationale konzerne vor. und mit vereinter kraft von insm und fdp/cdu/csu kam eine stimmung im land auf, so dass irgendwann alle zeitungen nur noch ne-liberales gewäsch à la "steuern runter, arbeit rauf" zu drucken schienen. gerne wurden dann alle menschen die nicht vorbehalt los in diese kakophonie mit einstimmen wollten als "ewig gestrige" betitelt.

um so schöner der kommentar aus der taz, der hier zu lesen ist. hoffentlich wird da von auch ein teil in den koalitionsverhandlungen übernommen. denn auch wenn an jeden gedacht ist wenn jeder an sich denkt, in so einer gesellschaft möchte ich nicht leben - selbst als spitzenverdiener nicht!